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Was sind die häufigsten Mängel bei Fahrrädern die ihr repariert?

Frage:
Ich hätte eine spezielle Fragen an euren Reparaturservice. Was sind den die häufigsten Mängel die ihr bei Reparaturen an Fahrrädern feststellt?

Antwort:
Die Frage ist wirklich interessant. Bei den meisten Fahrrädern die wir in die Werkstatt bekommen, finden wir die folgenden Mängel:

  • abgefahrene Reifen (Flanken schon rissig / Hersteller und Reifendimension nicht mehr lesbar….)
  • zu hoher / zu niedriger Luftdruck bei den Fahrradreifen
  • knüppelharte Bremsgummis
  • komplett abgefahrene Bremsbeläge
  • Hinterrad schleift an der Bremse; Ursache ist meistens ein Achter
  • Kette ist ohne jegliche Schmierung

Die wenigsten Radler wissen, das ein falscher Luftdruck zum einen die Pannenanfälligkeit der Reifen deutlich erhöht und zudem den Reifenverschleiß signifikant erhöht. Auch abgefahrene Bremsklötze sind an fast jedem zweiten Rad zu finden. Eine trockene Kette ohne jegliche Schmierung ist an fast jedem Rad zu finden. Auch hier ließe sich die Laufleistung der Kette und der Korrosionsschutz mit ein wenig Kettenöl deutlich erhöhen.

Hier ein paar Beispiele:

Alter Reifen

Alter Reifen

Harte Bremsbeläge

Harte Bremsbeläge

3 Kommentare zu “Was sind die häufigsten Mängel bei Fahrrädern die ihr repariert?”

K.Beil meint:

Ich habe bereits viele Radlerjahre auf dem Buckel. Hauptsächlich sind nach meiner Erfahrung Mängel an der Beleuchtung der Fahrräder zu verzeichnen. Die Polizei kann das sicher bei Kontrollen bestätigen. Das hat sich mit der doppelten Leitungsführung +/- auch nicht geändert, im Gegenteil; es ist komplizierter geworden, Fehler zu finden und zu beseitigen. Die Industrie sollte sich robustere Beleuchtungskonstruktionen einfallen lassen. Ferner sollte die Lichtmaschine nur Antriebskraft erfordern, wenn das Licht eingeschaltet ist.


brockenclimber meint:

Neben ständig schief ziehenden, schwergängigen oder infolge Abnutzung falsch justierten Bremsen ist für mich ebenfalls die Beleuchtung die Hauptquelle allen Ärgers rund ums Rad. Ich bin daher auf Hydraulik-Bremsen umgestiegen (einmal eingestellt, funktionieren die auch bei Nässe zuverlässig) sowie auf eine komplette Batterie-/Akkubeleuchtung. Moderne Akkulampen lassen sich dank Klickadapter in Sekundenschnelle ans Rad klemmen, brennen dank moderner LED-Technik mehrere Tage am Stück und sind vor Diebstahl oder Beschädigung geschützt, wenn man das Rad abstellt – weil man sie einfach in die Jackentasche stecken und mitnehmen kann. Auf langen Touren stecke ich zwei kleine Ersatzbatterien ein und spare mir den ganzen fehleranfälligen Kabelsalat am Rad sowie das ständige Herumschleppen eines entweder schweren oder störanfälligen Dynamos. Bei Batterie-/Akkulampen sollte man auf Prüfzeichen achten, dann ist auch die deutsche Polizei zufrieden.


Oliver meint:

Schließe mich @brockenclimber absolut an: kleine Akkulampen zum Anstecken. Gibt es für unter 10 Euro das Stück. Nie mehr Ärger mit Dynamo, Kabelfirlefanz und Kontaktkorrosion. In Sekunden abmontiert dank Schnellklemmung. Sehr empfehlenswert, fahre ich selbst seit vielen Jahren im täglichen Einsatz.



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