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Fahrradfahren in Valencia

Die Stadt Valencia ist für Fahrradfahrer geradezu prädestiniert. Hier gibt es so viele Fahrradwege, dass sich eine Gesamtlänge von rund siebzig Kilometern ergibt. Eine ganz schöne Strecke also, auf der es sich durchaus lohnt, sich zu bewegen. Wer die Stadt kennen lernen möchte, kann dies ganz hervorragend vom Sattel eines Fahrrades aus tun. Aktive Urlauber werden hier auf jeden Fall glücklich werden.

Im Zentrum von Valencia befinden sich die wunderschönen Gartenanlagen namens Jardines del Turia. Diese grüne Lunge der Stadt ist rund acht Kilometer lang und verläuft direkt dort, wo einst der Fluss Turia verlief. Dieser Stadtpark bewirkt, dass die Stadt durchquert werden kann, ohne dass man als Radler an einer Ampel halten muss. Das ist übrigens ein Einzelfall. Zudem zeigt sich daran, wie groß die Ruhe hier geschrieben wird und welche Wichtigkeit ihr von den Einwohnern beigemessen wird. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen Lärmpegel von 65 Dezibel. In Valencia liegt man sogar darunter, hier sind es in der Regel nur 59,7 Dezibel – wer da als Radfahrer und Urlauber unterwegs ist, wird rasch merken, wie gut das tut. Erholung pur in Verbindung mit Sport – was will man mehr?

fischliloewe / pixelio.de

Noch einmal zum Park: Wer diesen durchquert trifft auf 13 Brücken, verschiedene Sportplätze – unter anderem für Fußball oder Rugby – und auf Museen, die sich zu beiden Seiten des ehemaligen Flussufers erstrecken. Beispiele dafür sind das Museum für Schöne Künste San Pio V und die Stadt der Künste und der Wissenschaften. Zugang erhält der Besucher über Rampen oder Treppen zu diesen kulturellen Highlights der Stadt. Wer mit der ganzen Familie hier unterwegs ist, wird vielleicht auch eine Pause für die Kinder einlegen wollen. Das geht sehr schön auf dem Spielplatz namens Gulliver, der in erster Linie für die ganz Kleinen gedacht ist. Wenn die Kinder an das Radfahren gewöhnt sind, lassen sich wunderbare Touren in der Stadt finden. Auch außerhalb von Valencia gibt es tolle Routen, die durch die Orangenplantagen und verschiedene kleine Dörfer führen. Die Radwege gehen über kleine Nebenstraßen und Feldwege, sind daher eher ruhig, aber vielleicht auch nicht so qualitativ hochwertig, wie man das von manchen anderen Radwegen in Europa gewöhnt sein mag. Im wahrsten Sinne des Wortes erfahren werden kann auch der Strand Playa de Las Arenas in Valencia. Hier kommen mediterrane Gefühle auf und die Erkundungstour kann am Strand Playa Malvarrosa fortgeführt werden.

Fahrräder für eine Tour in Valencia müssen natürlich nicht von zu Hause mitgebracht, sondern können vor Ort ausgeliehen werden. Teilweise ist es sogar möglich, eine Führung mitzubuchen, bei der alle Highlights der Stadt erklärt werden und dem Besucher kaum etwas verborgen bleibt. Es wird dann an allen wichtigen Straßen und Plätzen Halt gemacht, der Führer erklärt und beantwortet Fragen. So lässt sich die Stadt natürlich bis ins Detail kennen lernen. Natürlich gibt es auf diesen Touren auch ausreichende Pausen, so dass sich jeder ein wenig erholen kann, der eher weniger im Training ist. Im Übrigen soll das Radwegenetz in den kommenden Jahren noch ausgebaut werden, so dass ein Besucher noch ein wenig mehr Freude an einer Fahrt in der Stadt haben kann.

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